04.05.2010 - MONSHEIM
Von Angela Zimmermann
TAG DER OFFENEN TÜR Neues
Domizil der Feuerwehr lockt zahlreiche Besucher
Eigentlich steht der Freiwilligen
Feuerwehr Monsheim inzwischen jede Menge Platz zur Verfügung. Doch beim Tag der
offenen Tür platzte das neue Gerätehaus aus allen Nähten. Da sogar die
Fahrzeughalle nicht ausreichte, um alle Gäste zu bewirten, hatten die
Wehrkräfte im Freien zwei Zelte errichtet, um noch mehr Platz zu schaffen.
Fand der Tag der offenen Tür schon
am alten Standort immensen Anklang, war der Andrang im neuen Domizil trotz
Regens und ungemütlicher Temperaturen sogar noch größer. "Die Besucher
wollen sich unsere neuen Räumlichkeiten anschauen", freute sich Wehrführer
Stefan Matthes über das große Interesse. Und diese Möglichkeit sollte ihnen
nicht verwehrt werden.
Bei Rundgängen konnten die Gäste
das neue Domizil eingehend in Augenschein nehmen - und auch die Kleinen kamen
auf ihre Kosten. Die Jugendfeuerwehr hatte sich etwas ganz Besonderes einfallen
lassen: Die jungen Besucher durften mit einer Kübelspritze einen
"Gasbrand" in einem Miniaturhaus löschen. Auf viel Begeisterung bei
den Kleinen stießen auch die Rundfahrten mit den Feuerwehrautos.
Die Monsheimer Wehr hatte an alles
gedacht. Senioren und mobil eingeschränkten Besuchern stand ein Hol- und
Bringservice zur Verfügung - schließlich liegt das neue Gerätehaus nicht mehr
im Ortszentrum. Auch hier stießen die Feuerwehrleute auf große Resonanz.
"Wir sind froh, dass unsere Arbeit so großes Interesse weckt und sich die
Bürger derart mit der Feuerwehr identifizieren", bekräftigte Matthes. Für
die Feuerwehrleute sei dies eine Anerkennung der geleisteten Arbeit,
versicherte er.
Dass die Feuerwehr nicht nur Brände
löscht, ist inzwischen bekannt. Was sonst noch zu ihren Aufgaben gehört,
demonstrierten die Wehrleute in einer Rettungssimulation. Hier konnten die
Gäste beobachten, wie eine verletzte Person mit hydraulischem Gerät aus einem
Unfallwagen geborgen wird. Was so leicht aussieht, ist in Wirklichkeit
Schwerstarbeit, denn die Geräte haben ein großes Eigengewicht. Zur Erholung
brachte der Spielmannszug Heppenheim den Monsheimer Kameraden und ihren Gästen
ein Ständchen.
Doch wie geht es nun der Monsheimer
Feuerwehr in ihrem neuen Domizil? "Nach einer Eingewöhnungsphase läuft
jetzt alles rund", versicherte Matthes. Die neuen Räumlichkeiten
erleichtern den Wehrleuten vieles, vor allem jedoch die An- und Abfahrt sowie
die Unterbringung der Fahrzeuge. Auch die neue Schlauchwaschanlage sei ein
großes Plus, meint Matthes.

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