04.05.2009 - MONSHEIM
Von Angela Zimmermann
FEUERWEHR Letzte Feier in altem Domizil
Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen lockten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher zum Tag der offenen Tür der Feuerwehr und des Fördervereins - und der fand zum letzten Mal im alten Feuerwehrgerätehaus statt.
Zur Mittagszeit war jeder Quadratzentimeter belegt und an der Essensausgabe bildeten sich lange Schlangen. "Wir hatten bisher immer Glück gehabt mit dem Wetter", freute sich Wehrführer Stefan Matthes, dass diese "Erfolgsserie" auch 2009 hielt.
Hüpfburg für Kinder
Nicht nur die Erwachsenen, auch die Kinder hatten ihren Spaß: Auf der anliegenden Rasenfläche, die Familie Merino zur Verfügung gestellt hatte, konnten sie sich austoben. Die Jugendfeuerwehr kümmerte sich um die Unterhaltung der kleinen Gäste: Der Feuerwehrnachwuchs hatte eine Hüpfburg, ein Klettergerüst, Fußballtore und eine Torwand aufgestellt, was bei den Kindern großen Anklang fand.
"Die Turn- und Sportgemeinde hat uns die Tore und die Torwand zur Verfügung gestellt", wusste Jugendfeuerwehrwart Thomas Singer zu berichten. Besonders großen Zuspruch bei den Kindern fand die Rundfahrt im Feuerwehrauto.
Doch auch für die "Großen" war neben Speis und Trank auch Unterhaltung geboten. Der Spielmannszug der Feuerwehr Worms-Heppenheim sorgte für den musikalischen Rahmen und bei der Fahrzeugausstellung konnten die Besucher einige Feuerwehrgerätschaften in Augenschein nehmen.
Rettungsgeräte vorgeführt
"Wir zeigen unseren Gästen Strahlrohre, die Rettungsschere und den Rettungsspreizer sowie Atemschutzgeräte", erläuterte der Wehrführer. Zudem konnten Interessierte einen Blick in das Innere der Fahrzeuge werfen.
"Der Tag der offenen Tür der Feuerwehr erfreut sich großer Beliebtheit", konnte Bürgermeister Michael Röhrenbeck bestätigen. Traurig darüber, dass nun künftig nicht mehr im alten Gerätehaus gefeiert werden würde, sei man allerdings nicht: "Im neuen Gerätehaus überwiegen eindeutig die Vorteile", so der Bürgermeister. Und auch beim Wehrführer waren keine Anzeichen von Wehmut zu erkennen: "Wir freuen uns auf das neue Gebäude", versicherte er.